Dieser Blog bietet mir die Möglichkeit eine übersichtliche Sammlung anzulegen, statt einen neuen Ordner, ein Album und/ oder eine Kiste mir zuzulegen. (Wie und wo soll ich was sammeln?) Als netter Nebeneffekt erweist sich dabei, dass ich diese Sammlung teilen kann.

Einige alte Prüdel-Produkte habe ich bereits aus dem wohlgeordneten Datenchaos hervorgezaubert. Einiges fehlt noch ..., doch ich verbringe meine Zeit lieber mit handarbeiten, statt diesen Blog zu perfektionieren.

So prüdel ich immerzu: Momentan ist es das Nähen und das Stricken, und bei gutem Wetter prüdel ich im Garten.

Beim Prüdeln kommt es auf den Spaß an der Sache, die Perfektion und die Produktivität an. :)

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09.03.2018

Patchwork

Das soll eine Rückseite werden. 1,50 *1,14 m.

08.09.2017

Variations Block

Nach dem Stern habe ich noch diesen Block aus 3 inch breiten und 16 inch langen Streifen genäht. Ich wusste nicht wie er heißt, aber wurde ja von den variation blocks inspiriert.
Auch dieser fertige Block ist jetzt 28 cm lang.
Er ist sehr einfach und daher für meine Kursteilnehmer geeignet.

Stern Block

Es regnet und regnet. Da heitere ich mich mit Nähen auf. Diesen Stern habe ich aus zwei 10 inch großen Quadraten recht einfach hergestellt. Jetzt ist er 28 cm groß.
Mal sehen, ob meine Kursteilnehmer diesen Stern auch hinbekommen.
2 Quadrate außen zusammen nähen
 und anschließend diagonal cutten.
Die entstandenen Quadrate bügeln und
senkrecht und waagerecht cutten.
Nach und nach zusammen nähen und
 auf die Richtung beim Bügeln achten.

11.02.2017

Blätterquilt aus Stoffresten


Die ersten Blöcke für den Restequilt sollen später wie Blüten aussehen?
So viele Stoffreste haben sich bei mir angesammelt. Daher habe ich gestern angefangen, einen Restequilt zu nähen. Das wird ein großes Projekt. Dazu habe ich ähnlich wie Bernadette Mayr bei ihrer Decke Herbstlaub (in Garten-Patchwork vom Christophorus-Verlag, 2009)  vier verschiedene Stoffe zusammengenäht. Dazu habe ich das Maß 18 cm x 18 cm gewählt, 20 cm erschien mir zu groß. Allerdings bekomme ich es nicht hin, gebogene Schnitte richtig aneinander zu nähen, daher habe ich die Stoffe gerade durchgeschnitten und zusammengenäht.
Nun ist sie so gut wie fertig, doch mir fehlt die rechte Idee für die Rückseite des Quilts. Daher habe ich sie erstmal weggeräumt und lasse kleineren Projekten den Vortritt.

Die nächsten Blöcke ganz in grün sollen später wie Blätter aussehen
Der Nähplan


Alle Blocks haben ihren Platz und viele sind zu größeren Quadraten zusammengenäht.

26.02.2016

Blumenwiese


Meine fertige Blumenwiese
Diesen Quilt habe ich bei Bernadette Mayr im Buch "Garten-Patchwork" als "Winterlinge im Schnee" gesehen, die Decke war allerdings viel größer. Sie beschreibt alles sehr gut und passgenau. Es stimmte alles. Nach dem Probe-Nähen zweier Blüten, s. Blumen-Blocks, habe ich mich für diese Form entschieden.
Die fertigen 5"Blocks und den weißen Stoff hatte ich mir aus dem Quiltladen mitgebracht.
Mein Nähplan mit berechneten Angaben,
pro Block: 2 x 0,8 cm = 1,6 cm Nahtzugabe
Zunächst habe ich alle 12 Blüten in Serie gefertigt und anschließend auf 12,3 cm zugeschnitten. Danach habe ich mit dem Nähplan angefangen, genau die weißen Streifen mit den Tupfen berechnet, nämlich 11 cm. Das war unbedingt notwendig, weil mein Tisch 70 x 100 cm misst.
Die  10 Tupfen habe ich wie vorgegeben auf 3 x 3 cm zugeschnitten und wie von Bernadette beschrieben in Blockhaustechnik zurecht genäht. Dann habe ich wieder alles hingelegt und mir genau überlegt wie die Tupfen und Blüten verteilt werden sollen. Rechnen ... s. Nähplan.
zuerst die Blüten- und Außenstreifen nähen
Als nächstes habe ich die Blütenstreifen fertig genäht und auch schon die Außenstreifen ohne Ecktupfen angenäht. Anschließend habe ich die Innenbahnen zurecht- und an die Blütenbahnen genäht. Zum Schluss kamen die Stirnseiten inklusive Tupfen dran. Meine Rechnungen stimmten mm-genau. :)
Free motion quilt: Blätter u. Ranken, Blüten und Tupfen aussparen
Zum Quilten habe ich wieder einmal billige Wolldecke verwendet, etwas größer zugeschnitten als die Blumenwiese. Vorher habe ich meine Blumenwiese auf genau 70 x 100 cm mit dem Cutter zugeschnitten, viel musste ich da nicht abschneiden. Gequiltet habe ich meine Decke wie es Bernadette vorschlägt: Blüten und Tupfen aussparen. Allerdings habe ich als Muster Blätter und Ranken statt Gräser gewählt, das finde ich passender.
Das bedurfte einer Vorübung, das erste Mal nicht Schlangenlinien zu nähen, sondern Blätter. 
Puh, das war schon anspruchsvoller, hat viel Nähgarn gekostet, aber sieht auch sehr schön aus. Zuerst habe ich den gesamten Innenbereich gequiltet und zum Schluss die Ranken drum herum, wie es Bernadette vorschlägt. 
Zum Binden habe ich ein schmales Schrägband mit Blümchenmuster verwendet. Erst habe ich es auf der Rückseite festgenäht. Da ging mir am Sonntag das weiße Garn aus. Anschließend habe ich das Saumband auf der Vorderseite mit dem hellgrünen Garn festgenäht.
Feststellung: Die Blätter lassen den Quilt in der Länge fast 4 cm einschrumpfen, in der Breite auf 3 cm. Aber vielleicht legt das ja noch zurecht.
FERTIG    -     DER FRÜHLING KANN KOMMEN !!!

17.02.2016

Blumen Blocks


Winterling
Vergissmeinnicht
Dieses sind die Probestücke für einen neuen Quilt. Ich war heute wieder im Quiltladen, leider ohne Plan. Herausgekommen bin ich mit dem Buch "Garten-Patchwork" von Bernadette Mayr, einem Patchwork-Lineal im Inch-Format und Stoffen natürlich.
Nach den Dresden-Tellern ist mir jetzt nach weiteren Blumenmotiven, bzw. floralen Mustern. Bernadette Mayr gibt in ihrem Buch gute Inspirationen und zugleich Anleitungen auf Deutsch. Sie arbeitet mit freier Schneidetechnik, d.h. es ist alles extra nicht gleich. Sehr sympathisch.
Um nicht gleich meine schönen Patchworkstoffe zu verhunzen, habe ich erst einmal Probe genäht.

Fazit: Bei dem Winterling muss ich daran denken, den farbigen Stoff nach oben zu bügeln.
Die Mitte sollte so wie bei den Vergissmeinnicht gestaltet sein.
Das Vergissmeinnicht kann ruhig etwas größer ausfallen. 

13.02.2016

Dresden Quilt

Die Dresdner Platte bringt den Frühling ins Haus!
Die Schablone habe ich selbst angefertigt mit 9 Grad. Im Internet gab es dafür keine Vorlage. Daher: 360° : 20 = 18°.  Meine Vorlage gibt es hier.
Ich bin so vorgegangen wie Jenny von Missouri Star es beschreibt.

Bei allen Fotos im Netz war diese schöne Blume wieder im Quadrat oder Rechteck eingearbeitet. Aber das fand ich blöd. Ich wollte es in einem Rund. Im Internet habe keine Anleitung gefunden, Dresden direkt zu quilten. Es war aber gar nicht so schwer. Zunächst habe ich das fertige Dresden auf die Wolldecke geheftet, dann die Zacken zugeschnitten und eingearbeitet.
vor dem Quilten habe ich die umgeschlagenen Zacken einmal rundum fest genäht.


das Frühjahr kommt
Es war schwierig heraus zu finden, warum dieses Muster nach Dresden benannt wurde. Es hat mit den Porzellanmanufakturen zu tun. Entstanden ist dieses Muster allerdings in den USA.
Hier gibt es mehr Infos zum Dresdner Teller, in Englisch

02.12.2015

Missouri Star, Näheres zum Quilten und Säumen

Nach den Big Stars musste ich auch einmal den Missouri Star nähen, wo ich schon soviel von der Missouri Star Quilt Company angesehen und genäht habe. 
Missouri Star mit der Farbkombi dunkel-hell-dunkel
Jenny zeigt auf youtube wie es geht.
Den weißen Hintergrund habe ich noch mit 6cm breiten Streifen in alle Richtungen vergrößert, damit der Stern auch seinen Platz findet. Vorher und nachher schneide ich den Stern mit dem Cutter auf der Cuttermatte schön quadratisch zu.

Zum Quilten habe ich wieder eine billige Wolldecke genommen. Die muss auf allen Seiten einen guten cm rausschauen, d.h. die Wolldecke muss mindestens 2,5cm größer zugeschnitten werden als der Stern schon ist. Dann habe ich den Stern mit meinen Quilt-Sicherheitsnadeln ordentlich auf der Wolldecke befestigt, ca. alle 15cm eine Nadel. Mit diesen Nadeln lässt es sich wirklich besser quilten als mit großen Stecknadeln. Die teure Anschaffung hat sich gelohnt.
Dann wechsle ich den Standard-Nähfuß gegen den Quiltfuß aus, schalte den Transporteur runter, bzw. aus, und drehe die Fadenspannung von A (automatik) auf 8.
Die Decke wollte ich zeitig zum 2. Advent verschenken. Daher habe ich wieder meine freemotion-Linien genäht, das kann ich am besten. Ich fange immer in der Mitte an und arbeite mich dann rundum vor, quasi nach dem "Schneckenprinzip".
Nach dem Quilten schneide ich das Ganze wieder mit dem Cutter schön quadratisch zu.

Das Säumen mit dem Blindsaum: Danach folgte die Umrandung. Jenny beschreibt das Binding auf youtube. Im Prinzip bin ich genauso vorgegangen, allerdings habe ich 8cm breite Streifen verwendet, so dass der Rand anschließend 2cm breit ist. Zum Schluss habe ich eigentlich keine Lust, den Rand per Hand festzunähen. Daher bin ich dazu übergegangen, den Rand auf der Rückseite mit dem Blindsaum anzunähen. Das erfordert etwas Übung, ist aber immer noch schneller als ihn per Hand anzunähen.
Dazu verwende ich den Blindsaumfuß und  stelle die Stichlänge auf 0,4. 
Auf der Rückseite knicke ich dann die Wolldecke auf die soeben genähte Naht und lasse beim Nähen den Rand/ Saum 1-2mm rechts rausschauen. 
Ratter ratter und fertig!!!! Ggf. müssen die Ecken noch per Hand versäubert werden.

30.11.2015

Big Star




Bald kommt die Adventszeit und damit die Deko.









 Nach  der Anleitung von Jenny ist dieser Stern innerhalb von zwei Stunden genäht.
Aber dann kommt noch das Quilten und Säumen!!!
Die ersten Blocks habe ich auf 25 x 25cm zugeschnitten, die Ecken hatten dann ca. 17cm Breite.
Vor dem Binding sind die Seiten von dem Stern jetzt 63cm lang.
Näheres zum Quilten und Säumen bei meinem Post zum Missouri Star.

13.10.2015

Surfdecke

Jetzt ist die Surfdecke endlich fertig!
Details dazu in den posts surf-decke vorne und surf-decke-ruckseite

17.06.2015

Surfdecke Rückseite

Die Stoffe, die ich bestellt habe,  hängen wohl irgendwie fest,  weil die Post streikt . Daher mache ich mich schon mal an die Rückseite.
Die Rückseite entwickelt sich. ..

Inspiriert von http://quiltcrazy-janet.blogspot.de/2011/01/surfs-up.html?m=1


Eigens entworfen 
Die Skateboards habe ich bei der missouri quilt company gesehen und nun meine eigenen kreiert

FERTIG! Die Rückseite habe ich jetzt nach der Sommerpause fertiggestellt.

14.06.2015

Surfdecke

Der Nähanfang: Crisscross aus 34x34cm Blocks, Wedges in 17x17cm

Wir hatten Ende Mai und immer noch kein schönes Wetter, da kann ich nur von Portugal träumen ...
Ein Freund bekommt ein neues Wohnmobil, in dem eine schöne Decke (u.v.m.) fehlt.
Entwurf vorne: Dschungel,  Strand, Meer, Himmel
Stoffauswahl schon in etwa plaziert
Entwurf hinten: Skateboards und surfboards, aber nicht zu viele 
Surfboards sind doch relativ einfach zu nähen, wenn man schon mal weiß, wie Skateboards genäht werden, siehe missouri quilt company

Entwurf für surfboard block
Stoffe mit Surfmotiven sind hier nicht zu bekommen, daher werde ich sie aus Hawaii, Kaalifornien und Australien importieren. Das wird ja dauern ... wohl bis zum 15. Juni.

Random Slice: Diagonale bei 13cm Abstand

Das Strandleben ist auch schon fertig.
Yippee, jetzt sind alle Stoffe da!
Random Rosette
FERTIG!
die untere Hälfte ist fertig
die obere Hälfte ist feertig

Nun kommt "nur noch" das Quilten

15.05.2015

Snail trail Tasche


Meine Snail trail Tasche entstand innerhalb von 2 Wochen so nach und nach:

Neulich bin ich nun doch einmal in den Quiltladen gegangen,  um Inspirationen für mein nächstes Winterprojekt zu bekommen. Ich will noch dynamischere Quilts herstellen als die anderen beiden.  Am Abend vorher hatte ich mir Bilder zu Chaos und Fraktale angeschaut.
Darauf habe ich im Laden alles durchgestöbert und bin nach 1,5 Stunden mit einem Buch und 4 Stoffen hinausgegangen.
Susan Briscoe: 130 little quilt blocks
Zuhause habe ich mir wieder Fraktale angesehen und die Muster im Buch. So kam ich zu dem Schluss, dass ich auf jeden Fall mit snail trails arbeiten muss und habe gleich angefangen 8 Blöcke zu nähen.
Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden.  Anschließend musste ich weitere 8 Blöcke am Fließband herstellen, damit alle Farben richtig ineinander laufen.
Da hatte ich schon die Idee, eine Tasche aus 8 Blöcken herzustellen.
Das Quilten war quasi ein Projekt für sich. 
Die "Innereien" der Tasche habe ich mir von meinen bisherigen Lieblingstaschen abgeguckt und noch leicht verändert: Aus einem alten Vorhangstoff habe ich eine Reißverschlußinnentasche, eine große Innentasche von 30 x 21 cm und ein "Taschenband" von 48 x 12 cm genäht, alles natürlich doppelt genommen.

Halterung für meine Thermosflasche, Stifte, ?? und Taschentücher.
Mit dem Blindsaumfuß der Nähmaschine habe ich das Quilten abgeschlossen. Hat super geklappt, erforderte aber auch paar Vorübungen.
Der Quilt bildet jetzt sozusagen die Außentaschen, einen weiteren Stoff habe ich dahinter gesetzt. Dieser  grüne Stoff ist mit Volumenvlies verstärkt. Vorne und hinten kam an die Taschen ein Klettverschluss. Danach habe ich das Kofferband angenäht und auch schon mein Logo angebracht.
Beim Reißverschluß für die Haupttasche half mir das Video von pattydoo vom Grundprinzip weiter. Nach der Beschreibung von Missouri Quilt Company  habe ich den Reißverschluß mit dem grünen Stoff verschönert.
Für den Boden habe ich ebenfalls die Ecken abgenäht und abgeschnitten, wie bei beiden Videos angegeben.
Alles umgedreht, letzte schließende Naht der Innentasche und fertig!